Lieder   Seite 5 von 5


Wahre Freundschaft

Wahre Freundschaft soll nicht wanken,
wenn sie gleich entfernet ist.
Lebet fort noch in Gedanken,
und der Treue nie vergisst.
Lebet fort noch in Gedanken,
und der Treue nie vergisst.

Keine Ader soll mir schlagen,
wo ich nicht an dich gedacht.
Ich will für dich Sorge tragen,
bis zur späten Mitternacht.
Ich will für dich Sorge tragen,
bis zur späten Mitternacht.

Wenn der Mühlstein traget Reben
und daraus fließt kühler Wein,
wenn der Tod mir nimmt das Leben,
hör' ich auf, dir treu zu sein.
Wenn der Tod mir nimmt das Leben,
hör' ich auf, dir treu zu sein.



Wenn wir erklimmen

1. Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, steigen dem Berggipfel zu,
in unsren Herzen brennt eine Sehnsucht, die läßt uns nimmermehr in Ruh.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, (ja wir).

2. Mit Seil und Haken alles zu wagen, hängen wir in steiler Wand.
Wolken, sie ziehen, Edelweiß blühen, wir klettern mit sicherer Hand.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, (ja wir).


3. Auf hoher Zinne weit über Tälern halten wir glückliche Rast.
Träumen und schauen endlose Fernen, vergessen die irdische Last.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, (ja wir).

4. Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen, die Augen sind sonnenhell,
Fels ist bezwungen, frei Herz und Lungen. Ach, wie so schön ist die Welt.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, (ja wir).

5. Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen, die Berge, sie leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder, Brüder auf Leben und Tod.
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen, Bergkameraden sind treu, (ja treu).



Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk

Weu du stolz bist, wenn du wanst und di trotzdem zuwe lanst, wü i di.
Weu ma worm wird wenn du lachst und an Herbst zum Summa machst, wü i di.
Weu a bissl Glück, für di no lang net reicht,
Weus'd bei mir bleibst, wenn da beste Freund si schleicht,
Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk, weus'd da Wahnsinn bist fia mi, steh i auf di.

Weu i mit dia alt werd'n kann weu ma ewig Kinder san, brauch i di.
Weus'd des Brennen in mia fühst und mi nie besitzen wüst,brauch i di.
Weus'd den Grund warumst'd bei mia bist nimma wast,
Weus'd an mir afach an Narren g'fressen hast
Weu i nur bei dia daham bin, weus'd da Wahnsinn bist fia mi, steh i auf di.

Weu a bissl Glück fia di no lang net reicht,
Weus'd bei mia bleibst, wenn da beste Freund si schleicht,
Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk, weus'd da Wahnsinn bist für mi, steh i auf di.
Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk, weus'd da Wahnsinn bist für mi, steh i auf di.



Heidenröslein

Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sahs mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Knabe sprach: Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich wills nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.



Was fang ich armer Schlucker an

1) Was fang ich armer Schlucker an, mein Geld hab ich verzehret.
Die harten Taler sind schon gar, der Beutl ist ausgeleeret.
|: All mein Silber und mein Gold, ist mir durch die Gurgl g'rollt!
Geduld, Geduld, selbst schuld! :|

2) Ich hab an alten Spencer an, das schönste, was ich habe;
der hat ein mordstrum Loch am Arm, der geht mit mir zu Grabe.
|: D'Schuach und d'Strümpf san a nimmer neu und d'Hosn geht beim Orsch entzwei!
Geduld, Geduld, selbst schuld! :|

3) Mein Vater hat mir oft gesagt, ich soll das Saufen meiden;
Ich aber hab es nicht geglaubt, drum muß ich Strafe leiden.
|: Schuaster, Schneider und Kaufmann packen mi auf der Gassn an !
Geduld, Geduld, selbst schuld! :|

4) Und die Moral von der Geschicht, die soll der Jugend sagen,
dass man soll sein Missgeschick stets mit Ergebung tragen!
|: Man soll halt net mehr essn und trinka, als ma mit G'walt tuat owi bringa !
Geduld, Geduld, selbst schuld! :|



Joe - noch einen (aus Müllers Büro)

1) Kalte Asche, müde Mädchen!
Ein letzter Schluck im Neonlicht,
der sich im leeren Glas hier bricht.
Jetzt ein Kaffee, stark wie immer -
nur nicht gehen müssen, jetzt noch nicht-
noch einen Joe, sonst sterbe ich.

2) Joe noch einen für den Magen
und ein Streichholz für den letzten Zug,
die Zeit vergeht heut wie im Flug!
Drück B7, meine Nummer,
die Musicbox spielt Baby Blue
und Baby Blue ist so wie du, Madeleine!

Ref.: Joe wie könnte ich jetzt gehen,
ich trink noch einen hier im Stehn,
und alles ist so schön,
ich hab noch Geld für Zehn!
Joe wo könnt es besser sein,
hier bin ich nicht allein,
komm schenk' noch einmal ein,
für einen wahren Freund!

(getragener Zwischengesang: Bam, Bam, Bam)

3) 6 Uhr 40 Licht von draußen,
nur mein Stuhl ist nicht hochgestellt,
der Einzige der mit mir durchhält!
Ann und Mandy gehen nach Hause,
nur noch Joe und ich auf dieser Welt!

Ref.: Joe wie könnte ich jetzt gehen,...



Männerfreundschaft (aus Müllers Büro)

|: Wir bleiben Freunde, dein Feind ist auch mein Feind.
Das können nur Männer verstehen, was uns Männer vereint! :|

(2-tes x, kräftig anschwellend, gewaltig aber getragen!)



Hupf in Gatsch

1) Da Hackla fahrt mit'n Moped vom Heurigen nach Haus'.
Ißt Kirschen zwegnan Mundgeruch und spuckt die Kerne aus!
Auf amoi kummt a Spurtwogn, drin sitzt a feiner Herr.
Der kriagt an Kern ins Äugerl, und fäut natürlich sehr!

2) Schon bei der nächstn Kreizung, hoit er des Moped ein,
und schreit in seiner Gachn: " Sie sind vielleicht ein Schwein!
Sie Ungustl, sie Schiacha!" Da Hackla kriagt an Hoss.
Er spuckt den letzten Kern aus, und sogt zu eahm: "Wast wos?"

Ref.: "Hupf in Gatsch und schlog a Wöhn, owa tua mi do net gwöhn!
Hupf in Gatsch und gib a Ruah, sonst schließ' ich dir die Augen zua!
So an Ormutschgerl wie dir scheng i kan Schilling,
owa na, i gib dir zwa, du bist a Zwilling.
Weu ana alan konn gor nia so deppert sein!
Hupf in Gatsch und grab di ein!"

3) Als er dann spät nach Haus' kommt, liegt seine Frau im Bett!
Sie mocht a patzn Schnoferl und sogt: "Bist wieda fett!?
Du stinkst scho von da Weit'n! Geh stöh die unter d'Dusch!"
Er ziagt sie seine Schuach aus und sogt: "Geh bitte, gusch!"

Ref.: "Hupf in Gatsch und schlog a Wöhn, owa tua mi do net gwöhn!.
...



Wohl ist die Welt so groß und weit

1. Wohl ist die Welt so groß und weit
Und voller Sonnenschein
Das allerschönste Stück davon
Ist doch die Heimat mein
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
Der Eisack springt heraus
Von Sigmunds Kron der Etsch entlang
Bis zur Salurner Klaus.

Refrain:
Hei di hei di hei do
Hei di hei do....

2. Wo König Ortler seine Stirn
Hoch in die Lüfte reckt,
Bis zu des Haunolds Alpenreich,
Das tausend Blumen deckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
Mit seinem schweren Leid,
Mit seinen stolzen Bergeshöh'n,
Mit seiner stolzen Freud.
Refrain:

3. Im Frühling, wenn's im Tal entlang
Aus allen Knospen sprießt,
Wenn auf dem Schlern am Sonnenhang
Der Winterschnee zerfließt:
Da fühl ein eigen Sehnen ich
Und halt es nicht mehr aus,
Es ruft so laut die Heimat mich,
Ich wandre froh hinaus.
Refrain:

4. Das Jahr vergeht, die Zeit verrinnt
Und leise über Nacht deckt's Heimatland
In Berg und Tal
Des Winters weiße Pracht.
Zu einem kleinen Hüttlein
Führt die Spur von meinen Ski,
Und abends tönt vom Berg ins Tal
Ganz leis die Melodie:
Refrain:

5. Drum auf und stoßt die Gläser an,
Es gilt der Heimat mein:
Die Berge hoch, das grüne Tal,
Mein Mädel und der Wein!
Und wenn dann einst, so leid mir's tut,
Mein Lebenslicht verlischt,
Freu ich mich, daß der Himmel auch
Schön wie die Heimat ist!
Refrain:



I Am From Austria

Dei' hohe Zeit
ist lang vorüber
und auch die Höll'
hast hinter dir,
vom Ruhm und Glanz
ist wenig über
sag' mir, wer zieht noch
den Hut vor dir
außer mir?

I kenn' die Leut'
i kenn' die Ratten
die Dummheit
die zum Himmel schreit
i steh' zu dir bei Licht und Schatten
jederzeit

Da kann ma' machen was ma' will
da bin i her da g'hör' i hin
da schmilzt das Eis von meiner Seel'
wie von an Gletscher im April
auch wenn wir's schon vergessen hab'n
i bin dei' Apfel du mei Stamm
So wie dein Wasser talwärts rinnt
unwiderstehlich und so hell
fast wie die Tränen von an Kind
wird auch mein Blut auf einmal schnell
sag' ich am End' der Welt voll Stolz
und wann ihr wollt's
auch ganz alla
I am from Austria
I am from Austria

Es war'n die Störche
oft zu beneiden
heut' flieg' ich noch
viel weiter fort
i seh' di' meist nur von der Weiten
Wer kann versteh'n
wie weh das manchmal tut

Da kann ma' machen was ma' will
da bin i her, da g'hör' i hin
da schmilzt das Eis von meiner Seel'
wie von an Gletscher im April
Auch wenn wir's schon vergessen hab'n
i bin dei'Apfel du mei Stamm
so wie dein Wasser talwärts rinnt
unwiderstehlich und so hell
fast wie die Tränen von an Kind
wird auch mein Blut auf einmal schnell
sag' ich am End' der Welt voll Stolz
Und wann ihr wollt's
auch ganz alla
I am from Austria
I am from Austria



Owa Muatterl, do schau her

Owa Muatterl, do schau her
mir wochst a Schipperl Haar am Bauch
I moan i wia a Bär.
Owa Muatterl, do schau her.

Was kost den des Raupfangkirn goar so vü Göd?
Jo goar so vü Göd, jo goar so vü Göd.
I kaaf ma a Beserl und kier i donn sölm, kieri donn sölm
bei der Nocht, wonns krocht.



Auf der steirischen Oima

Auf der steirischen Oima, bin is niedergsessn
|:mei schworzaugats Dirnderl, konn i ned vergessn. :|

Hali halo hali hali halo
Hobs da reit holijo, hobs da reit holijo.
Hali halo hali hali halo
Hobs da reit holijo, hoch auf da Oim.
Bischt nimmermehr mein Franzerl, bischt nimmermehr mein Bua.
|:derfst nimmermehr, wonst vorbeikimmst, zu mein Fensterl herzua. :|

Hali halo hali hali halo
Hobs da reit holijo, hobs da reit holijo.
Hali halo hali hali halo
Hobs da reit holijo, hoch auf da Oim.



Der Wildschütz

Eines Sonntag's frühmorgens ganz zeitig in da Fruah
nimmt da Wildschütz sein Stutzerl steigt dem Gamsgebirg zua.
I:Er woas jo den Plotz so schnell, wo die schen Gamserl stehn drin in Tirol. :l

Und a Gamserl hot er g'schossn ganz obn auf der Wand.
Und jetzt wüll er's auswoadn hats Messa in der Hond.
I:Der Jaga hat ehm lang zuagschaut, hot si nit zuwitraut bis daß er schloft. :I

Und wia er hat g'schlofn, oft hat er si traut
Er nimmt holt sei Stutzerl, hot sakrisch zuaghaut
I:Der Wildschütz springt auf vom Schlof stürzt übern Fels hinab in eine Schlucht. :I

Dem Jaga druckt's Gwissn und dem Wildschütz das Bluat.
und er möcht halt gern wissen, wos der Jaga drunt tuat
I:Aber Jaga, liabsta Jaga mein bind mir mei Wunden ein und still mia's Bluat.:I

Und die Wunden san verbunden und g'stillt is des Bluat.
Ober jetzt muaßt mit mir gehn ins Salzkammerguat.
I:Bevor i mit an Jaga geh, laß i mein Leib und Seel und mei jungs Bluat.:



Dem Herrn sei Dank

Der Herr sah hinab und sprach: "Es ist zu dumm,
In Oswald gibt's kan Fußballplotz und keiner weiß warum
Die ganzn guad'n Kicker spün zwischen de Staud'n
Es wird hiazt longsom Zeit, dass ma an Sportplotz bau'n."

Der Herr stieg hinab und als er noch Oswald kam,
da sah er Stoana Wuff, der sich ordentlich benahm
so steht's geschrieben, so lesen wir's gern
Wuff fand Gnade vor den Augen des Herrn

Wir hatten einen Obmann und nannten ihn Wuff
wir hatten einen Obmann und nannten ihn Wuff
wir hatten einen Obmann und nannten ihn Wuff
er lebte für den Fußball und wir für den Suff.

Der Herr sprach zu Wuff: "Es wird jetzt alles gut,
zieh die Jacke an, setze auf den Hut,
nimm die Stellvertreter, geh' owi do in d'Leitn
moch an Pochtvatrog - owa glei an g'scheitn."

Wuff sprach: "Herr ich glaub das kann ich nicht."
Der Herr sprach: "Wolfgang mach kein stoanisches Gesicht
du weißt nie was du kannst, bevor du es versuchst
schult're deinen Krampen, auch wenn du leise fluchst!"

Wir hatten ...

Wuff sprach zum Herrn: "Hier ist er groß und schön (da Sportplatz)"
Der Herr sprach zu Wuff: "Du mußt den Platz erst mäh'n!
Nimm dir deine Brüder und bau ein Aggregat
und an Rasentraktor der euch die Sense spart."

Der Platz wurde eröffnet, es war ein mord's Trara
Pfarrer, Spieler, Präsi - alle war'n sie da
Die Meisterschaft begann, die Gegner waren gut
Ein guter Platz ist drinnen, wenn Herr Bauer massieren tut.

Wir hatten ...

Der Herr sprach zu Wuff: "Danke alter Mann
dir dankt nun auch die Jugend weil sie fußballspielen kann
Wuff sprach zum Herrn: "So alt bin ich doch nicht
schau auf meinen Körper und nicht auf mein Gesicht!"

Zum 50sten Geburtstag ein Hoch dem Jubilar
wegen deinem 50er sind wir heut alle da.
Wir wünschen dir Gesundheit und ein langes Leb'n
A G'schenk hob'm mir vagess'n - so ist des eb'n.

Wir hatten ...



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