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Rote Lippen soll man küssen

Hm-da-da---da-da-da, hm-da-da---da-da-da, hm-da-da---da-da-da, oh-oh-oh-oh. (2x)

1. Ich sah ein schönes Fräulein im letzten Autobus.
Sie hat mir so gefallen, drum gab ich ihr 'nen Kuß.
Doch es blieb nicht bei dem einen, das fiel mir gar nicht ein,
und hinterher hab ich gesagt, sie soll nicht böse sein.
Rote Lippen soll man küssen, denn zum Küssen sind sie da,
rote Lippen sind dem siebten Himmel ja so nah.
Ich habe dich gesehen, und ich hab mir gedacht:
So rote Lippen soll man küssen Tag und Nacht.

Hm-da-da---da-da-da...

2. Heut ist das schöne Fräulein schon lange meine Braut,
und wenn die Eltern es erlauben, werden wir getraut.
Jeden Abend will sie wissen, ob das auch so bleibt bei mir,
daß ich sie küsse Tag und Nacht, da sage ich zu ihr:
Rote Lippen soll man küssen ...



Schnucki, ach Schnucki

Ein Sioux-Indianer,
ein ganz ein dicker, klaaner,
sah eines Tages eine Squaw,
so jung und fesch, er war ganz baff!
Er folgte ihrer Fährte,
weil er sie so begehrte,
bis in das nächste Jagdrevier.
Dort sprach er dann zu ihr:

"Schnucki, ach Schnucki,
fahr' ma nach Kentucky!
In der Bar Old Shatterhand,
da spielt a Indianerband!
Dann in die Pampas
auf a Flaschen Schampas.
Um halber achte geht der Zug!
Ich hab' gesprochen! Hough!"

"Das ist", sagt sie drauf schnippisch,
"für so an Wüden typisch!
Ich geh' doch nicht mit so an Gauch
mit einer Glatzen und am Bauch!
Anstatt mir nachzuschleichen,
kauf lieber mir an neichen,
an schicken Indianerschal
und dann sag noch amal:"

"Schnucki, ach Schnucki, ...

"Laßt du dich nicht verführen,
dann werd ich dich skalpieren!"
sprach drauf zu ihr der rote Mann,
"weil ich das ausgezeichnet kann!
Sag ja, zum letzten Male!
Sonst wirst am Marterpfahle
gemartert du an einem Baam
dahaam in mein Wigwaam!

Schnucki, ach Schnucki, ...

"Du willst mich wirklich martern?
Das sag ich meinem Vatern!
Wenn ich ihm schreib' nach Idaho,
dann is er morgen wieder do!
Als Häuptling der Komantschen
wird er dir eine pantschen!
Das kann ich wirklich nicht riskiern,
drum laß ich mich verführn!"

"Schnucki, ach Schnucki, ...

Minnesota,
Hiawota,
Manitu, der Himmelvota,
schuf die Liebe und den Suff.
Biffalo Buff,
uff, uff, uff!



Schwarzbraun ist die Haselnuß

1. Schwarzbraun ist die Haselnuß,
    schwarzbraun bin auch ich, ja ich.
    Schwarzbraun muß mein Madel sein,
    gerade so wie ich.
    Hollari, juviduvidi, ha ha ha, hollari, juviduvidi, ha ha ha
2. Madel hat mir Busserl gebn,
    hat mich schwer gekränkt, ja gekränkt,
    hab ichs ihr gleich wiedergegebn,
    ich nehm ja nichts geschenkt.
    Hollari...



Schwer mit den Schätzen

1. Schwer mit den Schätzen des Orient's beladen
    ziehet ein Schifflein zum Horizont dahin.
    Sitzet ein Maderl am Ufer des Meeres
    flüstert der Wind ihr ganz leise was ins Ohr.

Refrain:
Frage doch das Meer, ob es Liebe kann scheiden,
Frage doch das Herz, ob es Treue brechen kann.
In meiner Heimat, ja da, blühen die Rosen
in meiner Heimat ist es wunder wunderschön.
Ich möcht so gerne, ja mein Maderl liebkosen
und nur ein Stündchen mit ihr glücklich sein.
Mich trieb die Sehnsucht fort von diesem schönen Ort
wo ich zum erstenmal das Licht der Welt erblickt,
In meiner Heimat, ja da blühen die Rosen
in meiner Heimat ist es wunder wunderschön.

2. Schifflein sie fuhren und Schifflein sie kamen
    einst kam die Nachricht aus der ferner, ferner Land.
    Aber es waren nur wenige Zeilen,
    daß einen anderen sie auserkoren hat.

Refrain:
Frage doch das Meer...



Seemann, deine Heimat ist das Meer

Seemann, laß das Träumen,
denk nicht an zuhaus,
Seemann, Wind und Wellen,
rufen dich hinaus.
Deine Heimat ist das Meer, deine Freunde sind die Sterne,
über Rio und Shanghai, über Bali und Hawaii,
deine Liebe ist das Schiff, deine Sehnsucht ist die Ferne,
und nur ihnen bist du treu, ein Leben lang.



Sierra Madre

Wenn der Morgen kommt und die letzten Schatten vergehn,
schaun die Menschen der Sierra hinauf zu den sonnigen Höhn.
Schaun hinauf, wo der weiße Kondor so einsam zieht,
Wie ein Gruß an die Sonne erklingt ihr altes Lied:

Sierra, Sierra Madre del Sur! Sierra, Sierra Madre!
Sierra, Sierra Madre del Sur! Sierra, Sierra Madre!

Wenn die Arbeit getan, der Abend Frieden nur kennt,
schaun die Menschen hinauf, wo die Sierra im Abendrot brennt!
Und die denken daran, wie schnell ein Glück oft vergeht,
und aus tausend Herzen erklingt es wie ein Gebet.



Steig ich den Berg hinauf

1. Steig ich den Berg hinauf, das macht mir Freude.
Ein fesches Maderl bei der Hand, das macht mir Spaß.
Sie hat zwei wunder-, wunderschöne blaue Augen,
und einen rosaroten Mund, den küßt kein Hund,
sie hat zwei wunder-, wunderschöne blaue Augen,
und einen rosaroten Mund, den küßt kein Hund.

2. Kennst du den Auerhahn, sein bunt Gefieder.
Kennst du den Auer-, Auerhahn, sein bunt Geschweif.
A so a Auer-, Auerfeder hat a jeder gern,
sagoa die allerfeinsten Herrn mit zwoa, drei Stern.
A so a Auer-, Auerfeder hat a jeder gern,
sagoa die allerfeinsten Herrn mit zwoa, drei Stern.

3. Siehst du den Auerhahn, dort im Gebüsche,
siehst du den Auer- Auerhahn, dort im Gestrüpp
I loß mi nieder- niederfalln und loß mei Stutzerl knalln
und wia i auffi auffi schau is a obagfolln.
I loß mi nieder- niederfalln und loß mei Stutzerl knalln
und wia i auffi auffi schau is a obagfolln.



Take me home, country roads

Almost heaven, West Virginia,
Blue Ridge Mountains, Shenandoah River.
Life is old there, older than the trees,
younger than the mountains, growin' like a breeze.
Country roads, take me home, to the place - I belong
West Virginia, mountain momma, take me home, country roads.

All my mem'ries gather round her,
miner's lady, stranger to blue water
Dark and dusty, painted in the sky,
misty taste of moonshine, teardrop in my eye.
Country roads ...

I hear her voice, in the mornin' hours she calls me,
the radio reminds me of my home far away,
and drivin' down the road I get a feelin'
that I should have been home yesterday - yesterday.
Country roads ...



Über den Wolken

1. Wind Nord-Ost Startbahn null-drei, bis hier hör ich die Motoren,
wie ein Pfeil zieht sie vorbei, und es dröhnt in meinen Ohren,
und der nasse Asphalt bebt. Wie ein Schleier staubt der Regen,
bis sie abhebt und sie schwebt, der Sonne entgegen.

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen
und dann würde, was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.

2. Ich seh ihr noch lange nach, seh sie die Wolken erklimmen,
bis die Lichter nach und nach ganz im Regengrau verschwimmen.
Meine Augen haben schon jenen winz´gen Punkt verloren.
Nur von fern klingt monoton das Summen der Motoren.

3. Dann ist alles still, ich geh, Regen durchdringt meine Jacke,
irgend jemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke.
In den Pfützen schwimmt Benzin, schillernd wie ein Regenbogen.
Wolken spiegeln sich darin. Ich wär gern mitgeflogen.



Wachaulied

1.Wachau, Wachau, du Träumenin am blauen Donaustrand,
in Bergesgrün so mittendrin gleich einem Märchenland.
An deinen Hängen reift so gut, so herrlich süß und fein
in goldig heller Sonnenglut ein edler Tropfen Wein.

Heimat, Heimat, bist so lieb, so traut
hab wohl selten Schöneres geschaut.
Grün die Berge und der Himmel blau.
Heimat, Heimat, herrliche Wachau!

2. Wohin ich blick, wohin ich schau, an jeden Bergeshang
Ruinen stolz und altersgrau den ganzen Strom entlang.
Wenn abends dann geheimnisvoll der Mond vorüberzieht,
ertönt so traut und wunderbar manch altes, schönes Lied.
Heimat, Heimat . ....

3. Hab einmal eine Maid gekannt, war lieb und gut zu mir,
bin oft gewandert Hand in Hand am Donaustrand mit ihr.
Dies alles ist nun längst vorbei, verrauscht das holde Glück
und dennoch denk ich immer gern an jene Zeit zurück.
Heimat, Heimat ...



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