Lieder   Seite 1 von 5


Auf Kreta bei Sturm und Regen

1. Auf Kreta bei Sturm und bei Regen da steht ein Fallschirmjäger auf der Wacht.
 Er träumt ja so gerne von der Heimat, da traf die Feindeskugel ihn bei Nacht.

Ref: Die Sterne funkeln vom Himmel in die Nacht wohl in die Nacht.
Grüß' mir die Heimat Kamerad,
grüß' mir mein Mägdelein aus blut'ger Schlacht.

2. So sprach er mit sterbender Stimme:
Komm Kamerad und reich' mir deine Hand,
und zieh' mir den Ring von meinem Finger
und bring ihn meiner Liebsten als Abschiedspfand.

Ref: Die Sterne funkeln...

3. Auf Kreta da flattertn die Fahnen
wir Fallschirmjäger haben doch gesiegt.
Und sind auch so viel gefallen,
der Ruhm der Fallschirmjäger aber blieb.

Ref: Die Sterne funkeln....



Banana Boat (Is da Eder Hans do?)

Day-o, day-o ! Daylight come and we wanna go home !
Day-o, day-o ! Daylight come and we wanna go home !
1. Come Mister Tallyman, tally me bananas.
    Daylight come and we wanna go home ! (2x)
2. Heave six foot, seven foot, eight foot bunch. Daylight come...
3. Work all night on a drink of rum. Daylight come...
4. A beautiful bunch of ripe bananas. Daylight come...



Bei uns ins olla Fruah ...

Bei uns in olla Fruah, do geht's scho lustig zua.
Bei uns im Nochbahaus, do pumpn's Scheißhaus aus !
Glei vier, fünf Küwin voi, und sunst nu Ollerlei
und in da Mittn drin, die Pumpmaschin !

Die Pumpm fongt zum pumpm on,
und pumpt, so long sie pump kon !
Schiffe, Scheiße, Orschpapier,
ollas schwimmt daher, ois wia !

Das Fräulein Rosmarie, so schön war sie noch nie !
Wie sie seit vierzehn Tog, koan rechtn Stuihgong hod !
Auf amoi mochts an Kroch, der Dreg fliagt üwas Doch,
Er reißt die Schindln weg, der fühle Dreg.

Der Dreg fliagt in da Gegend rum, am Fenstakreiz hängt a a Drum !
Schiffe, Scheiße, Orschpapier, ollas fliagt daher, ois wia !

Und homma wieda an Dreg, donn fiar man wieda weg,
fiarn eahm aufs Föhd hinaus, ....



Brennend heißer Wüstensand

So schön, schön war die Zeit - so schön, schön war die Zeit.

1. Brennend heißer Wüstensand - so schön, schön war die Zeit,
fern, so fern dem Heimatland - so schön, schön war die Zeit,
kein Gruß, kein Herz, kein Kuß, kein Scherz,
alles liegt so weit, so weit - so schön, schön war die Zeit.

Dort wo die Blumen blühn, dort wo die Täler grün,
dort war ich einmal zu Hause, wo ich die Liebste fand,
da liegt mein Heimatland, wie lang bin ich noch allein?
So schön, schön war die Zeit.

2. Viele Jahre schwerer Fron - so schön, schön war die Zeit,
harte Arbeit karger Lohn - so schön, schön war die Zeit,
tagaus, tagein, kein Glück, kein Heim,
alles liegt so weit, so weit - so schön, schön war die Zeit.
Dort wo die Blumen blühn ...

3. Hört mich an ihr goldnen Sterne - so schön, schön war die Zeit,
grüßt die Lieben in der Ferne - so schön, schön war die Zeit,
mit Freud, mit Leid, verrinnt die Zeit,
alles liegt so weit, so weit - so schön, schön war die Zeit.
Dort wo die Blumen blühn ...



Bundeshymne

1. Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich !
Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
vielgerühmtes Österreich, vielgerühmtes Österreich.

2. Heiß umfehdet, wild umstritten,
liegst dem Erdteil du inmitten,
einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
hoher Sendung Last getragen,
vielgeprüftes Österreich, vielgeprüftes Österreich.

3. Mutig in die neuen Zeiten
frei und gläubig sieh uns schreiten,
arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig laß in Brüderchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
vielgeliebtes Österreich, vielgeliebtes Österreich.



Da sprach der alte Häuptling der Indianer

Schön war sie, die Prärie,
alles war wunderbar.
Da kam an, weißer Mann,
wollte bau'n Eisenbahn.

Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf!
Uff! Uff! Uff!

Böse geht er nach Haus
und er gräbt Kriegsbeil aus.
Seine Frau nimmt ihm keck
Kriegsbeil und Lasso weg.

Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf!
Uff! Uff! Uff!

Häuptling schrie ziemlich laut,
fuhr fast aus roter Haut.
Seine Frau nahm sich Pfeil,
stach ihn ins Hinterteil.

Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf!
Uff! Uff! Uff!

Eisenbahn spuckte Dampf,
Häuptling kam, wollte Kampf!
Weißer Mann sprach: komm her
du bist gleich Kondukteur!

Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf!
Uff! Uff! Uff!



Das alte Haus von Rocky Docky

1. Dieses Haus ist alt und häßlich, dieses Haus ist kahl und leer,
denn seit mehr als 100 Jahren, da bewohnt es keiner mehr.
Dieses Haus ist halb zerfallen, und es knarrt und stöhnt und weint,
dieses Haus ist noch viel schlimmer, als es scheint.

Das alte Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt,
kein Wunder, daß es zittert, kein Wunder, daß es bebt.
Das alte Haus von Rocky Docky sah Angst und Pein und Not,
es wartet jeden Abend aufs neue Morgenrot.

2. Dieses Haus hat faule Schindeln und der Sturm, der macht es krank,
und die alten, morschen Balken waschen Schnee und Regen blank.
Dieses Haus hat keine Farbe und der Rost, der nagt und frißt,
bis das ganze Haus ein einzger Rostfleck ist.

3. Dieses Haus ist voller Stimmen, die kein Sterblicher versteht,
dieses Haus ist voller Seufzer, wenn der Nachtwind es umweht.
Dieses Haus hat viele Türen, doch nicht eine führt hinaus,
denn wer drin ist, der bleibt drin in diesem Haus.

4. Dieses Haus will ich bewohnen, komm vom Wandern ich zurück,
denn das Haus ist voller Wunder und voll heimlicher Musik.
Alle Sterne hör ich singen, und der Schatten am Kamin
leitet zu den Träumen meiner Jugend hin.



Der Weg zu mein Dirndl

1. Der Weg zu mein Dirndl is stoanig, is stoanig, is stoanig,
drum geh i 'n am liabsten alloanig, alloanig, bei der Nacht.

Ja weil, ja weil i harb bin auf sie, weil i harb bin auf sie, weil i harb bin auf sie,
ja weil, ja weil i harb bin auf sie, weil i harb bin auf sie.

2. Mei Muada mocht Knödl, so kloanig, ...
drum iß i s' am liabsten alloanig ...

3. I woaß nit, soll i aufi, soll i obi, ...
oder soll i den Mittelweg gian ...

4. Der Weg zu mein Diandl is asphaltiert, ...
drum fahr i 'n am liabsten motorisiert ...



Die Rose vom Wörthersee

Almenrausch und Enzian
Haben's jedem angetan
Und das schöne Edelweiß
Liebt ein jeder heiß
Doch viel schöner als die drei
Ist ganz ohne Schmeichelei
Eine Alpenkönigin

Du bist die Rose,
Die Rose vom Wörthersee

Und alle Herr'n an den Tischen
Die Fischer beim Fischen
Die kommen um die Ruh
Und auch die alten Karawanken
Die wanken und die schwanken
Und Schuld d'ran bist nur du du du du

Du bist die Rose,
Die Rose vom Wörthersee

Seit ich dich beim Bad geseh'n
War es um mein Herz gescheh'n
Und errötend folgt' ich nur
Deiner naßen Spur
Die Kabine nummer vier
Hat ein Löchlein in der Tür
Nie hab' ich hineingeblickt
Weil sich das nicht schickt
Schau' ich doch dann bitte sehr
Schau ich nur als Botaniker

Du bist die Rose,
Die Rose vom Wörthersee



Drunt im Burgenland

1. Drunt im Burgenland, steht ein Bauernhaus, so hübsch und fein.
Drin wohnt ein Mägdelein, sie soll mein Eigen sein, die schöne Burgenländerin.

2. Einmal kommt der Tag, wo man Hochzeit macht im Burgenland.
Sie ist mir anvertraut, sie ist ja meine Braut, die schöne Burgenländerin.

3. Von den Bergeshöhn kann man Städte seh´n im Burgenland.
Wo meine Wiege stand, da ist mein Heimatland im wunderschönem Burgenland

4. Drunt in Afrika, wochst der Paprika zwoa Meter hoch.
Drin liegt der Opapa auf seiner Omama, im dreimeter hohen Paprika.



zur nächsten Seite