11. Runde - 17. Oktober 2004
U23 1:1 (1:1) |
Schiedsrichter: Franz Ziernwald
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1 Christoph Schwarzl
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7 Leopold Baumberger
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2 Markus Wurzer
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4 Gerhard Hinterndorfer
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6 Leopold Fischl
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11 Roman Leonhartsberger
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10 Johann Forsthofer
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5 Peter Fichtinger
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3 Michael Baumberger
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8 Christian Hilber
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9 Anton Baumberger
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| Ersatz: |
| ET Michael Fuchs 12 Sascha Rapolter 13 Andreas Leonhartsberger 14 Andreas Weiringer 15 Klaus Schwarzl |
| Spielertausch: |
| 61. Minute: Andreas Weiringer für Markus Wurzer 82. Minute: Andreas Leonhartsberger für Michael Baumberger |
| Karten: |
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Gelb: |
| Tore: |
| 1:0 - 25. Minute: Herbert Leonhardsberger 2:0 - 69. Minute: Herbert Leonhardsberger |
| Spielbericht: |
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Keine Punkte gegen durchschnittliche Weitener
An einem schönen Herbstnachmittag war der SKV bei Weiten zu Gast. Auch die Weitener, in den letzten Jahren noch gern gesehen Punktelieferant, hatten sich im Zuge der EU-Osterweiterung zu einem unangenehmen Gegner entwickelt. Die ersten zwanzig Minuten gehörten dennoch den Gästen aus St.Oswald. Mit schnellen Vorstößen über die Seiten, bei denen meist Johnny Forsthofer seine Füsse mit im Spiel hatte, rissen sie die gegnerische Abwehr auf und brachten mit Lochpässen ihre Verlegenheitsstürmer in Schussposition (die Ausfälle von Peter Poschenreithner und Leo Hilber sowie des gesperrten Reinhard Kampleitner sind durch den kleinen Kader nicht wettzumachen). Einmal tauchte Christian Hilber allein vor dem gegnerischen Tor auf, einmal Johnny Forsthofer. Beide zögerten einen Moment zu lange, der Tormann kam rechtzeitig heraus und konnte jeweils den Schuss abblocken. Erstmals in Bedrängnis kam unsere Mannschaft in der 21. Minute. Leo Fischl wollte eine gegnerischen Flanke per Kopf aus der Gefahrenzone und ins Torout befördern, er traf dabei die Außenstange. Fünf Minuten später nutzten die Weitener eine weitere Unsicherheit unserer Abwehr. Libero Leo Baumberger köpfelte einen Corner dem Schützen wieder genau vor die Füße. Dessen zweite Flanke war besser, die Zuordnung in unserer Hintermannschaft stimmte nicht mehr und ein Weitener Angreifer konnte den Ball vom Fünfereck aus unbedrängt ins Tor schieben. Das Spiel war danach ausgeglichen, die Oswalder fanden einige Chancen auf den Ausgleich vor. Nach einer guten Chance der Weitener, die fahrlässig vergeben wurde ließ Gerhard Hinterndorfer mit einem tollen Volleyschuss von der Strafraumgrenze das Torgehäuse erzittern, der Ball sprang von der Stange zurück, der sofortige Nachschuss von Peter Fichtinger wurde gehalten. Kurz vor der Pause kam Christian Hilber bei einem Lochpass um einen Schritt zu spät, wieder war der Tormann zustelle, Christian versuchte im letzten Moment noch an den Ball zu kommen und traf dabei den Tormann unglücklich. Christian erhielt dafür zurecht die gelbe Karte. In der zweiten Halbzeit war das Spiel nicht besonders schön anzuschauen. Unsere Mannschaft agierte sehr verunsichert, die Weitener begnügten sich mit wenigen Angriffen, ihre noch selteneren Chancen wurden von den Stürmern teilweise stümperhaft vergeben. Die Frage muss erlaubt sein, ob es sich wirklich auszahlt, tschechische Spieler für Geld ins Land zu holen, oder ob nicht ortsansässige, junge Spieler mindestens gleichwertige Figur machen würden. Natürlich soll mit solchen Fragen die zweifellos herausragende Bedeutung der 2.Klasse Yspertal nicht geschmälert werden. Im Falle Weitens geht es dabei ja immerhin um die Plätze 6 bis 10, da muss man schon Leute mit gewisser Qualität aufs Feld schicken. Wenn man diese Leute im Ort nicht hat, muss man sie herbeiholen, da darf man auch beim Kilometergeld nicht knausrig sein. Zurück zum Spiel: Die Oswalder taten sich schwer, besonders weil es Weiten gelang, den wichtigsten Aktivposten unseres Angriffs, Johnny Forsthofer, zu neutralisieren. Sie taten dies durch teils rüde Attacken, der sonst recht gut Schiedsrichter versäumte es, diese Attacken rechtzeitig durch gelbe Karten zu unterbinden. Die Vorentscheidung im Spiel passierte in der 68. Minute: Nach einem weiten Ausschuss des Weitener Tormanns wurde der Ball verlängerte, unsere Abwehr war indisponiert, der Weitener Angreifer daher allein vorm Tor. Mit etwas Glück erhöhte auf 2:0, sein Schuss wurde abgefälscht und drehte sich über Christoph Schwarzl hinweg knapp neben der linken Innenstange ins Tor. Unser Team wollte sich mit der Niederlage noch nicht abfinden, vergab aber zwei Riesenchancen auf den Anschlusstreffer: Gerhard Hinterndorfer erreichte den Ball nach Freistossflanke von Peter Fichtinger, brachte ihn aber nicht im Tor unter. Nach einem Corner des Kapitäns wurde der Schuss eines Oswalder Angreifers genauso abgefälscht wie beim 2:0 der Weitener, der Ball drehte sich aber nicht ins, sondern neben das Tor. Dieses schien für unser Team an diesem Tag wie vernagelt. Kurz vor Schluss wurde Johnny Forsthofer binnen 2 Minuten zweimal vom gleichen Spieler übel gelegt, der ersten gelben Karte hätte eine zweite und damit der Ausschluss folgen müssen. Der Schiedsrichter meinte nach dem Spiel, dass es für ihn eine eindeutige Gelb-Rote Karte war, er aber in einem bereits entschiedenen Spiel so kurz vor Schluss keinen Spieler mehr vom Platz stellen wollte, er hätte dies im übrigen auch auf Oswalder Seite so gemacht. Abgesehen davon, dass dies einen Freibrief für Holzhacker in den letzten Minuten eines scheinbar entschiedenen Spieles bedeutet, darf sich der Schiedsrichter bei solchen Entscheidungsgrundlagen nicht wundern, wenn am Schluss eines Spieles Hektik bei Spielern und Zuschauern ausbricht. Das Ergebnis ist für den SKV sicherlich enttäuschend. Wenn gegen solche Gegner nicht gepunktet wird, wird es ganz schwer, aus dem Tabellenkeller herauszukommen. von Bernhard Kremser |