10. Runde - 9. Oktober 2004
U23 abgesagt |
Schiedsrichter: Andreas Kaiblinger
| Aufstellung: |
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1 Michael Fuchs
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7 Leopold Baumberger
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6 Leo Fischl
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4 Gerhard Hinterndorfer
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2 Markus Wurzer
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3 Daniel Hinterleithner
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8 Christian Hilber
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5 Peter Fichtinger
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3 Roman Leonhartsberger
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9 Anton Baumberger
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10 Johann Forsthofer
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| Ersatz: |
| 12 Michael Baumberger 13 Bernhard Kremser 14 Sascha Rapolter 15 Andreas Weiringer |
| Spielertausch: |
| 74. Minute: Michael Baumberger für Daniel Hinterleithner 87. Minute: Bernhard Kremser für Anton Baumberger 87. Minute: Andreas Weiringer für Roman Leonhartsberger |
| Karten: |
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Gelb: |
| Tore: |
| 0:1 - 05. Minute: Jacek Stachyra 0:2 - 73. Minute: Christian Mesaros 0:3 - 91. Minute: Jacek Stachyra |
| Spielbericht: |
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SKV 0 Internazionale Viehdorf 3
Eine ernüchternd eindeutige Angelegenheit war das Spiel des SKV gegen die bunt zusammengewürfelte Truppe, die unter dem Namen Viehdorf antrat. Spielertrainer Johnny Forsthofer hatte zwar die Devise ausgegeben, dass auch gegen den Tabellenführer nur Punkte zählten, dieses Unterfangen stellte sich aber als zu schwierig heraus. Schon in der 4. Minute musste Goalie Michael Fuchs, der an diesem Tag den Vorzug vor Christoph Schwarzl bekommen hatte, den Ball zum ersten Mal aus dem Gehäuse holen. Ein hoch nach vor gedroschener Ball sprang im Oswalder 16er auf, ohne dass sich unsere Hintermannschaft weiter dafür interessiert hätte. Ein tschechischer Stürmer hatte gesehen, dass Michael Fuchs etwas zu weit vor seinem Tor stand, übernahm den Ball halbvolley und bugsierte ihn mit einem präzisen Bogenschuss über Michael hinweg ins Tor. In der Folge hatten die Viehdorfer gute Chancen auf einen zweiten Treffer gegen unsere verunsicherte Abwehr, sie ließen zunächst aber alle Gelegenheiten aus. Auch die Oswalder kamen zu guten Chancen, wie auch schon in den letzten Spielen war die Abschlussquote erbärmlich. Ein Freistoss von Peter Fichtinger ging drüber, ein Direktschuss von Christian Hilber daneben, ein Weitschuss von Gerhard Hinterndorfer strich abgefälscht über das Kreuzeck, ein Schuss von Max Wurzer, der zuvor mit zwei Doppelpässen in gute Position gekommen war, wurde im letzten Moment abgeblockt. Die beste Ausgleichschance hatte Christian Hilber kurz vor der Pause. Nach tollem Antritt und Stanglpass von Johnny Forsthofer schoss er sofort, traf aber mit Leo Fischl den eigenen Mitspieler. Hatten die Gastgeber in Halbzeit eins durch vorbildlichen Einsatz gut mit- und dadurch das Spiel noch offengehalten, zeichnete sich in Halbzeit zwei vor allem aufgrund der besseren Einzelspieler eine deutliche Überlegenheit der Gäste ab. Nach anfänglicher Nervosität konnte sich unser junger Tormann Michael Fuchs einige Male sehr gut in Szene setzen und den Rückstand zunächst gering halten. Einen Flachschuss lenkte er mit Mühe zur Ecke, nach einem Viehdorfer Konter stand ein Stürmer allein vor ihm, Fucky klatschte den ersten Schuss nach vorne ab, im zweiten Versuch schoss der Stürmer kläglich daneben. In Minute 68. lenkte Michael einen tollen Freistoss mit den Fingerspitzen noch an die Latte. Einige Male verhinderte er gefährliche Angriffssituationen durch rechtzeitiges Herauslaufen und Wegschlagen des Balles. In der 72. Minute war es dann soweit: Michael hatte sich beim Herauslaufen verschätzt, der tschechische Stürmer war einen Schritt schneller am Ball, machte noch einen Haken und hob die Kugel von rechts weit außerhalb des Strafraums über den zurückeilenden Tormann hinweg per Innenstange zum 2:0 ins Tor eine Klasseaktion. Die Oswalder hatten keine nennenswerten Chancen mehr, hingegen erhöhten die Viehdorfer in der Schlussminute aus einem tschechischen Konter noch auf 3:0. Der Sieg der Gäste geht auch in dieser Höhe in Ordnung, wenn auch das Spiel bei besserer Chancenauswertung in der ersten Halbzeit etwas spannender hätte verlaufen können. In Sachen Spielerqualität bleibt zu bemerken, dass Geld eben manchmal doch auch Fußballspiele gewinnt. Positiv aufgefallen sind die faire Spielführung beider Mannschaften und die souveräne Schiedsrichterleistung. Anzunehmen ist, dass diese beiden Tatsachen in einem sich gegenseitig bedingenden Wechselverhältnis stehen. von Bernhard Kremser |