5. Runde - 05. September 2004
U23 2:2 (1:1) |
Schiedsrichter: Norbert Lenk
| Aufstellung: |
|
1 Christoph Schwarzl
|
||||
|
|
||||
|
7 Leopold Baumberger
|
||||
|
|
||||
|
4 Gerhard Hinterndorfer
|
|
3 Sascha Rapolter
|
6 Leo Fischl
|
|
|
|
||||
|
10 Johann Forsthofer
|
8 Christian Hilber
|
5 Peter Fichtinger
|
2 Michael Baumberger
|
|
|
|
||||
|
9 Anton Baumberger
|
11 Reinhard Kampleitner
|
|||
| Ersatz: |
| ET Michael Fuchs 12 Andreas Poschenreithner 13 Daniel Hinterleithner 14 Bernhard Kremser |
| Spielertausch: |
| 59. Minute: Andreas Poschenreithner für Michael Baumberger 68. Minute: Daniel Hinterleithner für Gerhard Hinterndorfer 71. Minute: Bernhard Kremser für Leopold Fischl |
| Karten: |
|
Gelb: |
| Tore: |
| 0:1 - 07. Minute: Christian Hilber 1:1 - 23. Minute: Thomas Raidl 2:1 - 51. Minute: Gerald Göls 3:1 - 52. Minute: Ewald Gschwandtner 4:1 - 59. Minute: Ewald Gschwandtner 5:1 - 65. Minute: Ewald Gschwandtner |
| Spielbericht: |
|
Das Gesetz der Serie Vergangenen Sonntag standen die Zeichen auf Sturm. Nicht ob des strahlenden Sonnenscheines, die Kampfmannschaft des SKV hatte sich aber fest vorgenommen, nach drei gespielten Runden den ersten Sieg in dieser Saison zu erringen. In der Anfangsphase konnte Reinhard Kampleitner die gegnerische Hintermannschaft auch mit einem schnellen Antritt überraschen, wurde im Strafraum zu Fall gebracht und hievte den SKV somit in die erste Großchance. Der Gefoulte trat selber an, verwandelt wurde aber erst im Nachschuss von Christian Hilber. Auch in den Folgeminuten konnten die Oswalder Kicker noch einigen Druck auf die stark besetzte Raxendorfer Mannschaft ausüben. Erst in der zwanzigsten Spielminute bot die Heimmannschaft das erste Lebenszeichen. Durch eine Schwalbe eines gewissen Raxendorfer Stürmers kam nun auch die Heim-Elf zu einem glücklichen Elfmeter. Diesen möchte ich nur mit Hilfe eines Zitates aus den Zuschauerrängen kommentieren: "Da Christoph håt eam gaunz fad g'faungan." Aber auch in der 23.Minute kam Raxendorf - leider wieder durch eine etwas ungenaue Auslegung des Regelwerkes - zu einer weiteren gefährlichen Chance. Nach einem Corner von rechts war der Ball von einem Spieler bereits ins Torout abgeprallt, als Raxendorf durch einen scharfen Stangl-Pass auf 1:1 ausgleichen konnte. Der Oswalder Einser-Goali handelte sich dabei durch aufgebrachte Reklamation vom Schiedsrichter die Gelbe Karte ein. Zu diesem Zeitpunkt sah man die guten Vorsätze der Oswalder Kampfmannschaft bereits langsam den Bach hinunterfließen. Die Zweikämpfe wurden zunehmend härter und machten so kontrollierten Spielaufbau auf beiden Seiten zu einem Ding der Unmöglichkeit. So sahen die Zuschauer eigentlich nur noch zwei Großchancen auf Seiten der Raxendorfer. Von der tschechischen Nummer 11 von links in die Mitte abgespielt wurde der Ball schnell tief in den Strafraum gebracht, wo nur der herausstürmende Christoph durch gute Reaktion am kurzen Eck den drohenden Rückstand abwenden konnte. Eine Minute später drangen sie über rechts wieder gefährlich weit in den 16er ein, den Abschluss aber suchte der Stürmer in dieser Aktion nicht. In der zweiten Halbzeit konnte der SV Raxendorf das Spiel sehr schnell
in die Hand nehmen. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff hallte ein
lauter Schrei über den Platz, der Schiedsrichter pfiff Freistoß
halbrechts an der Strafraumgrenze. Wurde dieser kurz abgespielte Freistoß
von Christoph noch glanzvoll pariert, musste er eine Minute später
doch hinter sich greifen. Über die rechte Seite war der Ball kurz
in die Mitte abgespielt, wo ein aufgerückter Mittelfeldspieler mit
einem Schuss aufs lange Eck auf 2:1 stellte. Und, fast unglaublich aber wahr, Raxendorf konnte unsere Hintermannschaft
eine weitere Minute später mit exakt dem selben Spielzug wieder überrraschen.
Aber auch diesmal konnte der Oswalder Goalie das Tor durch eine schöne
Parade verhindern. Den Offensivbemühungen der Oswalder Elf wollten die Raxendorfer
offensichtlich einen Riegel vorschieben: 4:1 nur zwei Minuten später,
als sich im SKV Strafraum zwei Verteidiger um den selben Mann kümmern
mussten. Dieser legte kurz nach rechts ab, kaltschnäuzig wurde ins
kurze Eck eingenetzt. Ein technisch starkes Solo von Johnny über knapp 20m mit gefährlichem
Abschluss, ein Schuss von Bernhard Kremser am kurzen Eck vorbei und ein
weiterer Ballkontakt von Andi P. waren die letzten Highlights aus unserer
Sicht. Was soll man sagen, so ist das Spiel. Mit viel Power und guten Vorsätzen ins Spiel gegangen ist es den Oranjes aus Oswald auch heute nicht geglückt, mit 3 Punkten nach Hause zu fahren. Doch leider kann man auch nicht sagen, wir wären unter unserem Wert geschlagen worden. Denn die Raxendorfer Elf war schlicht stärker, hat gute Chancen herausgespielt und auch ein Quäntchen mehr Unterstützung vom Unparteiischen erhalten. Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Reinhard Kampleitner hat noch dazu zu zahlenmäßiger Überlegenheit geführt. So also geschieht es auch heute noch, dass trotz harter Arbeit und guter Motivation Spiele verloren gehen, die man sonst vielleicht gewinnen könnte. von David Hauer |