13. Runde - 7. 4. 2002

Skv St. Oswald - Maria Taferl
1:3 (1:1)
U23 1:0 (0:0)


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Aufstellung:
Christoph Schwarzl
 
Leopold Fischl
Klaus Schwarzl
Gerhard Hinterndorfer
Christian Hilber
 
Martin Hintersteiner
Leopold Hilber
Peter Fichtinger
Roman Leonhartsberger
 
Reinhard Kampleitner
Johann Forsthofer


Ersatz:
Katzengruber Rupert
Baumberger Leopold
Fuchs Michael (Goalie)


Tore:
11. Minute: Leopold Hilber


Spielertausch:
kein Spielertausch


Karten:
gelb:
32. Minute: Peter Fichtinger (Unsportlichkeit)
49. Minute: Christian Hilber (Foul)
73. Minute: Klaus Schwarzl (Kritik)
73. Minute: Roman Leonhartsberger (Foul)
73. Minute: Leopold Hilber (Kritik)
gelb-rot:
80. Minute: Roman Leonhartsberger (Unsportlichkeit???)


Spielbericht:
von  Leopold Leonhartsberger  

Auch im Frühjahr der laufenden Meisterschaft setzt sich die Heimschwäche der Oswalder fort.

Es ist wie verhext. Trotz neuer Dressen, gespendet von unserem Vereinswirtsehepaar Anni und Hans Wimmer, ist es uns nicht gelungen, vor heimischen Kulissen zu gewinnen. Weiterhin ersatzgeschwächt, Reinhard Kampleitner konnte zwar wieder spielen - dafür fiel Markus Wurzer aus, war das Spiel zu Beginn ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel und zeigten gute Kombinationen. Nach ca. zehn Minuten kamen unsere Kicker immer wieder vor das Tor der Gäste und wir konnten nur durch Fouls gestoppt werden. So auch in der 11. Minute, wo einer unserer Spieler nur mehr durch die "Notbremse" gestoppt werden konnte. Der Verteidiger der Tafler bekam die gelbe Karte und Hilber Leo verwandelte den daraus resultierenden Freistoß mit einem herrlichen, scharfen Schuß ins linke Kreuzeck zum 1:0.

Doch leider setzten unsere Spieler nicht mit diesem Tempo und mit der nötigen Spritzigkeit nach und so kamen die Gäste wieder besser ins Spiel. Sie konnten die teilweise herrschenden Unstimmigkeiten in unserer Abwehr und im Mittelfeld immer wieder zu guten Chancen nutzen. Es gab mehrere "Warnschüsse" auf unser Tor. Doch wir konnten die Führung verteidigen und kamen auch durch gut herausgespielte Konter zu einigen Einschußmöglichkeiten. In Minute 25 wurde zum Glück ein Foul unseres Verteidigers Leo Fischl an einen gegnerischen Stürmer im Strafraum nicht geahndet, jedoch in der 30. Minute konnte Maria Taferl zum 1:1 ausgleichen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte träumten wie gewöhnlich unsere Spieler wieder. Diese Gegebenheit dürfte wie ein Bann über unserer Mannschaft hängen und so konnten die Tafler unsere Lethargie ausnutzen und erzielten schon in der 47. Minute den Führungstreffer. Den Gästen gelang trotz mehrerer guten Chancen der spielentscheidende Treffer nicht und so konnte sich unsere Mannschaft über die notwendigen 10 Minuten zum munter werden drüberretten. In der 65. Minute hatte wiederum Leo Hilber die Chance auf den Ausgleich. Den sehr scharf angetragenen Freistoß konnte der gegnerische Schlußmann nur mit Mühe parieren.

Das Spiel war dann wieder offen, trotzdem kamen die Gegner häufiger vor unser Tor. Unser Mittelfeld schien zu diesem Zeitpunkt schon etwas lahm und unkonzentriert. Die Gegner hatten immer wieder schnelle Vorstöße und in der 73. Minute konnte ein gegnerischer Stürmer nur mehr durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Dieses Mal ertönte das Pfeiferl des Schiri und er entschied auf Elfmeter und es gab glücklicherweise nur eine gelbe Karte gegen uns. Den Elfer verwandelten die Gäste zum nunmehr entscheidenden 1:3.

Schon wie so oft setzte sich auch in diesem Spiel der Schiedsrichter negativ in Szene. Nach einem fortwährenden Kartenspiel in der zweiten Hälfte brachte er in der 79. Minute das Faß zum Überlaufen. Er entschied auf Foul für uns, nachdem Roman Leonhartsberger (Nummer 7) von gegnerischen Spieler, ebenfalls mit der Nummer 7, gelegt wurde. Es schien zunächst so, als wolle er dem Tafler die gelbe Karte zeigen. Er schaute jedoch noch zuvor in seinem Notizblock nach, zückte zusätzlich noch die rote Karte und gab anschließend unserem Roman Gelb-Rot. Trotz heftigster Proteste unserer Spieler und der Zuschauer revidierte der Referee seine Entscheidung nicht und so mußte Roman vom Platz. Es hatte den Anschein als ob der Schiri zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wußte, wer welche Mannschaft ist. Trotz dieser wahnsinnigen Entscheidung kann dies doch nicht die Ausrede für das verlorene Spiel sein und somit blicken wir mit voller Hoffnung auf den nächsten Sonntag wo das Derby gegen Waldhausen auf den ersten Frühjahrssieg hoffen läßt.



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